
Aus einem Trägermaterial (Folie) werden Buchstaben sowie auch Grafiken mit Hilfe eines PC gesteuerten Plottermessers
ausgeschnitten. Das überflüssige Material wird von Hand mit einer Pinzette entfernt und das Motiv anschliessend mit Hitze
und Druck auf das Textil übertragen.
Der Flexdruck ist ein sehr haltbarer Druck, der aber auch schon bei einzelnen Stückzahlen hergestellt werden kann.
Da das Plottermesser nicht beliebig enge Kurven schneiden kann, müssen die Buchstaben eine Mindesthöhe von 0.5 cm haben.











Vorteile: Sehr haltbar und waschfest. Auch in einzelnen Stückzahlen möglich.
Nachteil: Keine Farbverläufe möglich.
Beim Direktflock wird durch die offenen Waben eines Siebes ein spezieller Klebstoff aufgetragen.
Anschliessend werden die Flocken mittels Elektrostatik in den noch feuchten Kleber geschossen.
Durch die Aufladung ordnen sich die Flocken senkrecht und nebeneinander entlang des Elektromagnetischen Feldes an. Anschliessend wird der fertige Flock im Ofen getrocknet. Zum Abschluss werden die Flocken, die neben die Klebeflächen gefallen sind, abgesaugt.
Beim Flockfolientransferdruck wird das Druckmotiv aus speziellen, einfarbigen Folien geschnitten und dann auf das Gewebe übertragen.
Die Oberfläche von Flexfolien ist glatt bis matt/weich, jene von Flockfolien dagegen samtartig.
Ein wesentlicher Vorteil gegenüber anderen Textildrucktechniken ist die hohe Farbechtheit der Drucke, sowie die rasche und kostengünstige Möglichkeit der Produktion von Einzelstücken bzw. kleinen auflagen.


Royal Puff ist eine spezielle Schaumfolie aus Polyurethan, die für die Gestaltung von drei dimensionalen Effekten auf Textilien aus Polyester und Baumwolle entwickelt wurde. Sie schäumt während des Pressvorgangs auf und hat eine Stärke von etwa 500 Mikron, was eine beeindruckende 3D-Effekt erzeugt.

